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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Britische Landwirtschafts- und Lebensmittelverbände warnen davor, dass ein übereiltes Abschluss eines Veterinärabkommens mit der EU den britischen Landwirten Strafkosten auferlegen und ihnen möglicherweise den Zugang zu Pestiziden und gentechnisch veränderten Pflanzen verwehren könnte, die für das Klima im Vereinigten Königreich notwendig sind. Vertreter der Industrie warnen vor willkürlichen Fristen und betonen die Notwendigkeit ausreichender Übergangsfristen, um verheerende Auswirkungen auf die heimische Lebensmittelproduktion zu vermeiden, trotz potenzieller wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von 5,1 Milliarden Pfund durch geringere Grenzkonflikte.
Bitcoin erlebte einen deutlichen Rückgang um 10 % und fiel unter 65.000 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit November 2024, was einem Rückgang von 45 % gegenüber seinem Allzeithoch entspricht. Der Ausverkauf beschleunigte sich aufgrund der geopolitischen Unsicherheit, die Investoren zu sicheren Anlagen wie Gold und Silber trieb, sowie aufgrund der enttäuschten Erwartungen an eine kryptofreundliche Politik der USA und der Zurückhaltung der Federal Reserve, die Zinsen aufgrund der anhaltenden Inflation zu senken. Schweizer Banken bieten zwar Krypto-Anlagemöglichkeiten an, doch die institutionelle Akzeptanz beschränkt sich nach wie vor hauptsächlich auf Privatanleger.
Der Artikel enthüllt, dass Schweizer Banken wie UBS, Pictet und Zürcher Kantonalbank sowie die Schweizerische Nationalbank mehrere Millionen Dollar in Unternehmen wie Geo Group und Corecivic investiert haben, die eng mit der US-Einwanderungsbehörde ICE zusammenarbeiten. Diese Unternehmen sehen sich Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, was Nichtregierungsorganisationen dazu veranlasst hat, bei der OECD eine Beschwerde gegen die Schweizer Institutionen einzureichen, weil sie ihren Einfluss nicht genutzt haben, um diese Probleme anzugehen. Während einige Banken wie JP Morgan seit 2019 die Finanzierung dieser Unternehmen eingestellt haben, setzen die Schweizer Institutionen ihre Investitionen fort und behaupten, dass sie durch Investmentfonds kundenorientiert seien.
Die Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto haben ihre Fusionsverhandlungen beendet, nachdem sie sich nicht auf die finanziellen Bedingungen und die Führungsstruktur einigen konnten. Der Deal scheiterte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Bewertung des Kupfergeschäfts von Glencore und die Wachstumsaussichten. Die Aktien von Glencore fielen nach der Bekanntgabe um über 8 %. Dies war der dritte Fusionsversuch zwischen den Unternehmen, aus dem ein 260 Milliarden Dollar schwerer Bergbaugigant hervorgegangen wäre. Analysten stellen einen zunehmenden Konsolidierungsdruck in der Branche fest, um Skaleneffekte zu erzielen.
Die UBS und die inzwischen aufgelöste Credit Suisse haben in den letzten drei Jahren nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse und der anschließenden Übernahme durch die UBS über 36.500 Stellen abgebaut. Während die UBS mit einem Gewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar starke Finanzergebnisse erzielt hat und sich ihr Aktienkurs seit der Ankündigung der Übernahme mehr als verdoppelt hat, wird der Stellenabbau mit weiteren 3.000 geplanten Entlassungen in der Schweiz fortgesetzt. Der Integrationsprozess ist fast abgeschlossen, 85 % der Kundenkonten der Credit Suisse wurden auf die Plattformen der UBS übertragen.
Die globalen Märkte verzeichneten uneinheitliche Handelsaktivitäten, wobei die Schweizer und asiatischen Märkte Rückgänge verzeichneten, während die US-Märkte eine Sektorrotation zeigten. Technologieaktien erlitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Investitionskosten für KI erhebliche Verluste, wobei AMD um 17,3 % fiel und der Nasdaq auf den Tiefststand vom November 2025 sank. Pharmaaktien wie Eli Lilly stiegen um 10,3 % und trieben den Marktwert des Unternehmens über 1 Billion US-Dollar. Bitcoin fiel um 3,3 % unter 71.000 USD, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Öl fiel um 2 %, Edelmetalle legten leicht zu. Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI erlebt der Markt eine Rotation weg von Technologieaktien hin zu zyklischen und defensiven Aktien.
Die Gouverneurin der US-Notenbank, Lisa Cook, hat sich vorsichtig gegenüber weiteren Zinssenkungen geäußert und davor gewarnt, dass die Inflation mit rund 3 % weiterhin hartnäckig hoch ist und die Annäherung an das Ziel von 2 % ins Stocken geraten ist. Cook betonte, dass die Glaubwürdigkeit der Fed gewahrt bleiben müsse, und sieht größere Risiken in der anhaltenden Inflation als in der Schwäche des Arbeitsmarktes. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund politischer Spannungen mit Präsident Trump, der auf schnellere Zinssenkungen drängt und versucht hat, Cook wegen angeblicher Unstimmigkeiten bei Hypothekenanträgen aus dem Amt zu entfernen – ein Fall, der derzeit vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wird.
Die Valiant Bank streicht im Rahmen eines Programms zur Steigerung der Rentabilität, mit dem mindestens 15 Millionen Schweizer Franken an Personal- und Betriebskosten eingespart werden sollen, 80 Vollzeitstellen. Der Stellenabbau wird in den nächsten zwei Jahren schrittweise durch natürliche Fluktuation umgesetzt. Im Rahmen ihrer Initiative «Strategie 2029» bereitet die Bank zudem die Nachfolge in der obersten Führungsebene vor.
Shell meldete mit einem bereinigten Gewinn von 3,256 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025 das schwächste Quartalsergebnis seit über vier Jahren, das hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieb und einen Rückgang von 40 % gegenüber dem Vorquartal darstellt. Trotz der schlechten Finanzergebnisse und der niedrigeren Ölpreise behielt das Unternehmen sein vierteljährliches Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar bei und erhöhte seine Dividende um 4 %, wobei es den Aktionärsrenditen Vorrang einräumte. CEO Wael Sawan hob den soliden Cashflow und die Kosteneinsparungen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar seit 2022 als positive Faktoren inmitten der schwierigen Bedingungen auf dem Energiemarkt hervor.
ConocoPhillips meldete für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar (1,02 US-Dollar pro Aktie), was fast einer Halbierung gegenüber den 2,4 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2024 entspricht und hinter den Schätzungen der Analysten von 1,07 US-Dollar pro Aktie zurückbleibt. Der Rückgang war in erster Linie auf niedrigere Ölpreise zurückzuführen, wobei die durchschnittlichen realisierten Preise um 19 % auf 42,46 US-Dollar pro Barrel Öläquivalent fielen. Trotz höherer Produktionsmengen und der erfolgreichen Integration von Marathon Oil mit Synergieeffekten in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar wurden die Ergebnisse des Unternehmens durch das Rohstoffpreisumfeld negativ beeinflusst. ConocoPhillips behielt seine Prognose für 2026 bei und betonte die Rendite für die Aktionäre, nachdem es 2025 9 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet hatte.

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